Nach dem langen und strengen Winter lockte es am vergangenen Wochenende viele Menschen ins Freie. Denn am Samstag (2. April) gab es mit 25,6°C den ersten Sommertag. Der wärmste 2. April seit den Wetteraufzeichnungen für das Rheinland im Jahre 1903.

Letztes Jahr stieg das Thermometer am 2. April nur auf 13°C und erst drei Wochen später  (25. April)  wurde die 25 Grad-Marke geknackt.

Den frühesten ersten Sommertag gab es übrigens am 30. März 1998.

Das erste Quartal 2011 brachte folgende Wetterdaten:

Januar  2,66°C  (0,04°C kälter als der langjährige Durchschnitt), Februar 4,39°C und März 7,02°C  (beide Monate 0,45°C wärmer).

Es gab 40 Frosttage (≤ 0 Grad)  und  6 Tage unter -5°C. An 3 Tagen blieb die Temperatur konstant unter 0 Grad, was in der Meteorologie als Eistag bezeichnet wird.

Im Januar fielen 110,3 l/m² Niederschlag (Ø  75,8 l/m²), im Februar 62,6 l/m² ( Ø  66,4l/m²) und sehr trocken fiel der März mit 13,3 l/m² (Ø  63,4 l/m²) aus.

Am bisher einzigen Tag (24. Februar) kam der Niederschlag als weiße Pracht herunter.

Der niederschlagreichste Tag mit 25,5 Litern war der 13. Januar; an 51 Tagen blieb es trocken.

In Erinnerung der letzten drei Monate bleibt das Traumwetter zu Karneval. Zwar wurde am Karnevalssonntag mit -3,8°C die tiefste Monatstemperatur gemessen, doch tagsüber und auch am Rosenmontag strahlte die Sonne mit Temperaturen um die 10°C mit dem Kinderprinzenpaar in Lintorf und dem Prinzenpaar beim großen Umzug in der Innenstadt um die Wette.

Klaus Mönch

550-6734

4.04.2011